
Mineralstoffe oder auch Mineralien sind nicht energieliefernde Bestandteile unserer Lebensmittel, welche wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. Der menschliche Körper besteht ca. zu 4 % seines Körpergewichts aus Mineralien. Von diesem Anteil scheidet er etwa 15 bis 20 g pro Tag wieder aus. Diese Ausscheidung muss durch die Nahrung wieder ausgeglichen werden. Da Mineralstoffe meist Elemente sind, werden diese durch Zubereitung, wie kochen oder braten nicht zerstört.
Mineralstoffe teilen sich einerseits in Mengenelemente (u .a. Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium) und Spurenelemente (z. B. Eisen, Kupfer, Zink, Jod), abhängig von ihrer Konzentration im Organismus und andererseits in Bau- und Reglerstoffe, entscheidend durch ihre Funktion im Körper, auf. Zu den Baustoffen zählen u .a. Calcium und Magnesium, während Natrium, Kalium und Eisen zu den Reglerstoffen zuzuordnen sind.
Mineralstoffe bauen Skelett und Zähne auf und sorgen hier für Festigkeit.
Sie übermitteln Reize und regulieren den Zelldruck.
Sie sind an zahlreichen Verbindungen beteiligt. Beispielsweise ist Jod Bestandteil von Schilddrüsenhormonen, Kobalt von Vitamin B12 und Eisen, Kupfer sowie Mangan sind in Enzymen enthalten.
Bei diesen Werten ist zu beachten, dass es sich um Durchschnittswerte für Erwachsene handelt, die nicht auf jeden zu übertragen sind. Der Tagesbedarf ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Alter und Körpergewicht einer Person. Zudem ist wichtig, dass gerade bei den Spurenelementen viel nicht gleich gut ist. Bei einer Überdosierung kann es zu Folgekrankheiten kommen.