
1. Garen in viel Flüssigkeit nahe 100 Grad Celsius. In der Regel empfiehlt es sich, das Gargut erst in die kochende Flüssigkeit zu geben; es sei denn, die Flüssigkeit soll Aroma bzw. Inhaltsstoffe annehmen (z. B. bei Brühe).
Spezialformen des Kochens sind das Ankochen (zu Beginn bei besonders hoher Temperatur; sonst auch Aufkochen) und das Fortkochen (bei reduzierter Temperatur).
Kocht man etwas „au blanc“, wird dem Wasser etwas Milch, Zitronensaft und Öl zugegeben, wodurch das Gargut, z.B. Gemüse, seine Farbe behält.
2. Allgemein verwendet für jede Garmethode, die sich der Hitze bedient.
3. Zusammenfassende, begrifflich unscharfe Bezeichnung des Handwerks eines Kochs. Gelegentlich auch als Gegenbegriff zum Backen.