
(engl. ginger; franz. gingembre; span. jengibre; ital. zenzero; jap. shôga)
Beim Ingwer handelt es sich um die Wurzeln bzw. Rhizome einer schilfähnlichen Pflanze aus dem asiatischen Raum. Heutzutage wird er in allen tropischen und subtropischen Regionen rund um den Globus herum angebaut. Geerntet wird immer nach der Pflanzenblüte.
Frisches Ingweraroma kann als fruchtig-scharf und durchaus brennend beschrieben werden. Verantwortlich hierfür sind die im Wurzelfleisch enthaltenen, sehr aromatischen ätherischen Öle. Anders als bei Chili-Schoten ist für die Schärfe des Ingwers nicht Capsaicin sondern das sogenannte Gingerol verantwortlich. In Zeiten von „Pfeffermangel“ wurde in Mitteleuropa häufig statt Pfeffer Ingwer verwendet, um so den entsprechenden Speisen die richtige Schärfe zu verleihen.
Als grüner Ingwer werden jung geerntete Ingwerwurzeln bezeichnet. Sie sind im Geschmack etwas milder.
Frischer Ingwer ist mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Beim Kauf sollte man aber ein paar Dinge beachten. So besteht zwischen dem Umfang einer Ingwerwurzel und ihrer Schärfe ein direkter Zusammenhang. Je dicker die Knolle ist, desto schärfer ihr Aroma. Im Innern ist sie dann zudem meist etwas gröber und faseriger. Eine glatte und glänzende Schale zeigt einen hohen Frischegrad an. Je runzeliger und stumpfer die Oberfläche, desto älter und trockner das Stück Ingwer. Langes Lagern sollte grundsätzlich vermieden werden. Auch wenn der Ingwer nicht zu schimmeln beginnt, so verliert er doch schnell seine ätherischen Öle und damit sein Aroma. Zur Konservierung legt man in Japan frischen Ingwer deshalb auch in Essig ein, in China verwendet man stattdessen Sirup. Der beste Ingwer in Sachen Aroma soll übrigens auf Jamaica angebaut werden, der schärfste in Westafrika.
Ingwer (Wurzel) je 100 g
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Autodidaktylus meint :Was man dazu noch sagen muss ist, dass man von Ingwer auch die Blätter benutzen kann. Man nutzt sie wie Lorbeerblätter, ist diese also nicht mit. Im unterschied zur Wurzel haben die Blätter ein leicht zitronengrasähnliches Aroma zusätzlich zum Ingwer-geschmack, der in den Blättern allerdings nicht so scharf ist. Die Blätter kann man zwar (galube ich) nicht kaufen, man kann sich aber aus den im Handel erhältlichen Wurzelknollen leicht eine eigene Pflanze ziehen. |
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guido meint :Hallo Autodidaktylus, spannender Tipp - werde ich mal ausprobieren. Klingt nach einem tollen Suppengewürz. Kann man dann von den selbstgezogenen Pflanzen auch Knollenabschnitte entfernen, ohne dass die Pflanze eingeht? |
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Autodidaktylus meint :Ja, das geht. Allerdings nur, wenn die Pflanze meherere Triebe bekommen hat, dann kannstd du dazwischen ein Stück rausschneiden und die beiden Stücke dann umtopfen. Aber erst nach der Blüte. Und ob das auch anders geht hab ich keine Ahnung. Das hb ich noch nicht ausprobiert |
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MalerKoch meint :Hallo Autodidaktylus, ich bin völlig unbedarft in solchen Dingen, deshalb auch meine vielleicht naive Frage: kannst Du den Vorgang "aus den Wurzelknollen eine eigene Pflanze ziehen" etwas näher beschreiben? |
Andreas B hat die Geschichte Der Fischeinkauf, die Verarbeitung und Lagerung von Thunfisch gefallen.
Manuel Santana hat die Geschichte Input / Folge 35 kommentiert.
wonderkey hat die Frage Tierquälerei..... Ja oder Nein??!! beantwortet.
fressack hat die Frage Tierquälerei..... Ja oder Nein??!! beantwortet.
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KaffeeDramatiker hat die Frage Welche und wo ist die Currywurstbude Nummer 1 in Berlin? gestellt.
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