
Weltweit der meistverkaufte Käse. Wie zu erwarten, wenn riesiege Stückzahlen umgestezt werden, ist die Qualität schwankend. Es gibt, ähnlich wie beim Gouda, die industrielle Massenware, die von der Konsistenz an Gummi erinnert, sich geschmacklich vollkommen neutral verhält und von der man sich kaum vorstellen kann, dass die verwendete Milch tatsächlich aus einer lebendigen Kuh gezapft wurde.
Andererseits gibt es aber auch immernoch ganz hervorragenden, würzigen Cheddar. Wenn der Käse ins gelblich-orange tendiert, ist er vermutlich mit dem pflanzlichen Farbstoff Annatto gefärbt. Geschmacklich spielt das keine Rolle, aber es geht eben auch ohne Annatto – dann ist der Cheddar weißlich-gelb. Er ist fest aber nicht hart und im Idealfall kaum bröckelig. Normalerweise reift Cheddar drei bis zwölf Monate wobei er mit der Zeit an Schärfe zunimmt und auch seine deutlich nussigen Aromen verstärkt hervortreten.
Heutzutage wird Cheddar rund um die Welt hergestellt und es existieren etliche aromatisierte und gefärbte Sorten, z.B. mit Salbei. „West Country Farmhouse Cheddar“ ist jedoch eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die nur verwendet werden darf, wenn der Käse in einer der südenglischen Grafschaften Devon, Dorset, Somerset oder Cornwall produziert wurde.
Dem Cheddar nicht ganz unähnlich sind der Double Gloucester und der Red Leicester.
Stefan madeheim hat den Wissensbeitrag Madeheim, Stefan bearbeitet.
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Manuel Santana hat die Frage Die Neue Japanische schnitttechnik!!!! beantwortet.
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