
Äpfel sind die Früchte des Apfelbaumes. Bzw. strenggenommen sind sie keine Früchte, sondern Scheinfrüchte, da sie nicht aus dem Fruchtknoten sondern aus der Blütenachse entstehen. Sie werden heute hauptsächlich in China und den USA angebaut. Bedeutende europäische Anbauregionen sind Deutschland (Altes Land, Bodensee), Italien (Südtirol), Frankreich (Normandie).
Der Apfel wird schon seit mehreren tausend Jahren von Menschen angebaut und gezüchtet. Ursprünglich stammt er aus Asien, aber auch in Europa ist er mit einiger Sicherheit schon seit über 2000 Jahren bekannt. Mit der gezielten Züchtung begannen in Europa die Römer, deren Wissen sich dank der expansiven Außenpolitik bald auf dem ganzen Kontinent verbreitete. Enstsprechend groß ist die Sortenvielfalt heute, obwohl die aufgrund der Marktlage schon beträchtlich geschrumpft ist. Wurden vor 150 Jahren in Deutschland noch knapp 3000 Apfelsorten angebaut sind es heute nur noch etwa die Hälfte, von denen jedoch nur rund 50 eine kommerzielle Bedeutung haben. Das Angebot in Supermärkten beschränkt sich in der Regel auf eine Handvoll neuerer und wirtschaftlich ertragreicher Sorten.
Allergiker können häufig besser alte Apfelsorten (wie den Gravensteiner, den Berlepsch, die Goldparmäne, den Finkenwerder Herbstprinz oder den Glockenapfel. Aber auch der beliebte Cox Orange gehört schon zu den älteren Sorten) vertragen, da diese oft einen deutlich höheren Gehalt an Polyphenolen aufweisen als neuere Sorten. Polyphenole können die allergieauslösenden Eiweißstoffe der Früchte blockieren. Zu den bestverträglichen Äpfeln zählt aber ausgerechnet eine sehr junge Sorte, der 1971 in den Niederlanden gezüchtete Karmijn.
Äpfel reifen nach der Ernte nach und stoßen dabei das Pflanzenhormon Äthylen (auch Ethylen oder Ethen) aus, das andere Früchte wie Bananen schneller reifen (und verderben) lässt.
Es gibt verschiedene Sorten, die sich in Aussehen und Geschmack unterscheiden:
Apfel (ungeschält, roh) je 100 g verzehrbarer Anteil
Die Nährstoffmenge der einzelnen Apfelsorten unterscheidet sich nur gering. Die durchschnittlichen Werte sind in etwa wie folgt:
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Äpfel sind auch schön als Deko, z.B. auf einer Käseplatte anzuschauen.
Apfeldeko