
Chemisch bezeichnet Alkohol eine Gruppe von Kohlenwasserstoffverbindungen, die über eine charakteristische OH-Gruppe verfügen. Im Allgemeinen (und vor allem in der Küche) versteht man unter Alkohol den Ethylalkohol, auch Äthanol bzw. Ethanol.
Die Herstellung von Alkohol gehört zu den ältesten menschlichen Kulturtechniken. Auch Naturvölker lassen bewusst Flüssigkeiten vergären, um sie anschließend – zumeist in rituellem Kontext – zu genießen.
Die wichtigsten Gruppen alkoholischer Getränke sind
In der Küche ist der Alkohol vor allem deshalb wichtig, weil es viele Geschmacksstoffe gibt, die in Wasser gar nicht löslich sind (z.B. Capsaicin, die Schärfe der Chilis). Beim Wein kommt das faszinierende Zusammenspiel zwischen seinen jeweils spezifischen Aromen und dem Geschmack der Speisen hinzu.
In Maßen genossen gilt Alkohol im Abendland als unproblematisch. Dennoch sollte nicht verschwiegen werden, dass der Alkoholkonsum auch Ursache für eine Vielzahl von Erkrankungen und Schädigungen ist.
Der Körper muss Alkohol verdauen und dies sogar mit höchster Priorität, denn größere Mengen wirken toxisch. Deshalb werden Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel erstmal stillgelegt und die Fette werden im Gewebe eingelagert.
Um den Alkohol schnellstmöglich abzubauen, hat der Körper verschiedene Möglichkeiten:
Der Körper braucht ca. zwei Stunden bis er den getrunkenen Alkohol aufgenommen hat. Im Durchschnitt baut der Körper 0,15‰ (Promille) in der Stunde ab.
Der Kater, dass unbeliebteste Haustier der Welt, im Kopf eingebrannt durch Kopfschmerzen und begleitet von starkem Durst, folgender Übelkeit und zahlreichen weiteren Symptomen. Die Ursache dafür liegt im Alkoholgenuss des Vorabends und zwar genau an der Verdauung des Alkohols. Schon während man Alkohol trinkt, muss man oft die Toilette aufsuchen. Der Körper bekommt aber nicht genügend Flüssigkeit zurück, deshalb wird Zellwasser, mit all den enthalten Mineralstoffen, ausgeschieden. Weiter entsteht beim Abbau das giftige Zwischenprodukt Acetaldehyd, dieses Aldehyd ist zum Teil dafür verantwortlich, dass körpereigene Eiweiße zerstört werden. Die Folgen sind erweiterte Gefäße mit resultierender verminderter Herzleistung und einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff, bis hin zu pochenden Kopfschmerzen.