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Das Hackbeil

»Warte, warte nur ein Weil­chen, bald kommt Haar­mann auch zu dir, mit dem klei­nen Hacke­beil­chen, macht er Scha­be­fleisch aus dir …« So geht ein alter Kin­der­reim. Man kann mit dem Hack­beil aber auch große Fleisch­stü­cke mit Kno­chen und Knor­pel zer­ha­cken, Kote­letts zurecht­schnei­den oder Geflü­gel zer­le­gen, Kräu­ter oder Gemüse zer­klei­nern. Andere Namen sind Küchen– oder Laden­spal­ter, Koch-, Kno­chen– oder Fleischerbeil

Hackbeil

Klinge

Die Klinge ist starr und hat einen stump­fen Rücken, sie ist circa 15 bis 20 Zen­ti­me­ter lang und 10 Zen­ti­me­ter breit – das pro­fes­sio­nelle Flei­scher­beil in Schlach­te­reien ist etwas grö­ßer. Dank sei­ner recht­ecki­gen, groß­flä­chi­gen Form eig­net sich das Hack­beil auch zum Fleisch­klop­fen, dazu hält man es bitte quer.

Schliff

Die Schneide des Hack­beils ist bal­lig geschlif­fen, dass heißt die Klinge ist zur Schneide hin nach außen gewölbt. Durch die­sen Schliff ist die Klinge weni­ger scharf als ein Koch­mes­ser, aber sehr sta­bil und robust. So ver­klemmt sich das Beil beim Spal­ten nicht im Knochen.

Pflege

Zum Hacken sollte man eine wei­che Unter­lage aus Kunst­stoff oder Holz ver­wen­den. Das Hack­beil wird mit der Hand gerei­nigt und mit einem Küchen­tuch abgetrocknet.

Preis

Ein gutes Hack­beil kos­tet um die 50 Euro.

Aus Effi­lee #16, Mai/Juni 2011

13. September 2011
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