Pasta

Ravioli auf Rahmsauerkraut mit gebratener Blutwurst

Alsace Grand Cru Wineck-Schlossberg Ries­ling 2009, Domaine Meyer-Fonné 22,90 Euro bei www.remysweinhaus.de. Durch die fri­sche Säure und seine Finesse ist der Ries­ling genau der rich­tige Wein zum Sau­er­kraut, zu den gehalt­vol­len ­Ravioli auf Rahm­sau­er­kraut und zur vor­treff­li­chen Blutwurst.

Ravioli auf Rahmsauerkraut, Rechteinhaber: Andrea Thode, Lizenzvereinbarung: Nutzung nur auf Effilee

Ravioli auf Rahm­sau­er­kraut mit gebra­te­ner Blutwurst

12 Per­so­nen

Pasta

  • 100 g Mehl
  • 200 g Pastamehl
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 1EL Olivenöl
  • 2EL Tomatenmark

Kar­tof­fel­fül­lung

  • 150 g Kartoffeln
  • 1EL Butter
  • 50 ml Milch
  •  Salz
  •  fri­scher Majoran
  •  Meerrettichwurzel
  •  Steckrübenfüllung
  • 150g Steckrüben
  • 20g geräu­cher­ter Speck
  1. Aus den Zuta­ten einen ange­nehm grif­fi­gen Pas­tat­eig kne­ten. Sollte er zu sehr kle­ben, noch etwas Mehl unter­kne­ten. Ist er zu tro­cken, mit etwas Was­ser ver­län­gern. In Folie ein­ge­schla­gen und bis zur wei­te­ren Ver­ar­bei­tung ruhen lassen.
  2. Die Kar­tof­feln in kleine Wür­fel (Bru­noise) schnei­den, in der But­ter anschwit­zen und mit Salz wür­zen. Die Milch angie­ßen, die Kar­tof­feln soll­ten beim Garen die ganze Milch auf­neh­men. Wenn die Wür­fel weich sind, mit klein geschnit­te­nem Majo­ran ­wür­zen und reich­lich Meer­ret­tich drüberreiben.
  3. Die Steck­rü­ben eben­falls in feine Wür­fel schnei­den. Den Speck fein wür­feln und in einer Pfanne aus­las­sen. Die Rüben darin garen, sie dür­fen nicht zu weich wer­den. Mit Salz abschmecken.
  4. Den Pas­tat­eig aus­rol­len, zweit­letzte Stufe der Pasta­ma­schine. 1 Tee­löf­fel Fül­lung pro Ravioli. Die Rän­der mit Was­ser oder Eiweiß ein­pin­seln, fest zusam­men­drü­cken und mit einer Gabel fest­drü­cken. In kochen­dem Was­ser gar zie­hen lassen.

Sau­er­kraut

  • 1 kg fri­sches Sau­er­kraut vom Fass
  • 1 Zwiebel
  • 60 g geräu­cher­ter Speck
  • 200 ml Weißwein
  • 100 ml wei­ßer Port
  • 300 g saure Sahne
  •  Salz, fri­scher Majo­ran, 2 Lorbeer­blätter, 5 Wacholderbeeren,
  • 1TL Kümmelkörner
  1. Den Speck wür­feln, in einer Pfanne aus­las­sen und die Zwie­bel gla­sig anschwit­zen. Das Sau­er­kraut in einem Sieb mit kal­tem Was­ser abspü­len und gut abtrop­fen las­sen. Not­falls etwas ausdrücken.
  2. Dann das Kraut zu den Zwie­beln und Speck in die Pfanne geben. Lor­beer, Küm­mel und ange­drück­ten Wachol­der zuge­ben. Alles kurz andüns­ten und mit dem Port und dem Weiß­wein ablö­schen. Mit geschlos­se­nem Deckel etwa 20 Minu­ten düns­ten. Das Kraut sollte nicht zu weich sein. Dann den Deckel abneh­men und die saure Sahne zuge­ben. Noch­mals kurz düns­ten, bis sich Kraut und Sahne schön ver­mischt haben. Mit Salz abschme­cken und den fein geschnit­te­nen Majo­ran unterheben.

Blut­wurst

  • 12Schei­ben fri­sche Blutwurst
  •  Mehl und etwas Pastagrieß
  • getrock­ne­ter Majoran
  •  But­ter zum Ausbraten
  1. Den Majo­ran mit etwas Pas­tag­rieß in einem Mör­ser fein zer­rei­ben. Mit dem Mehl mischen und die Blut­wurst­schei­ben darin wen­den. Über­schüs­si­ges Mehl abklop­fen und die Schei­ben in auf­schäu­men­der But­ter von bei­den Sei­ten braten.
  2. Alles zusam­men auf Tel­lern anrichten.

San­dra Schöl­zel, kuechevonfraukampi.blogspot.com

4. Mai 2012
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