Kuchen und Tartes

Pumpkin Pie

Rechteinhaber: Andrea Thode, Lizenzvereinbarung: Nutzung nur auf Effilee

 

Wer im Herbst von der über­all ser­vier­ten Kür­bis­suppe gelang­weilt ist, sollte das bunte Gemüse ein­mal in ande­rer Form kos­ten. Der pump­kin pie wird nach nord­ame­ri­ka­ni­scher Tra­di­tion im Herbst und im frü­hen Win­ter geba­cken, vor allem zu Hal­lo­ween, als klas­si­sches Des­sert des Thanks­gi­ving din­ners und zu Weih­nach­ten. Ein Mür­be­teig dient dem Kuchen als Boden. Die Fül­lung besteht aus apart gewürz­tem Kür­bis­mus, dem Zimt, Mus­kat­nuss, Ing­wer und Nelke die beson­dere Note ver­lei­hen. Übli­cher­weise ist der pump­kin pie ein open-faced pie, im bri­ti­schen Wort­ge­brauch also eine tart, d.h. die Fül­lung ist oben nicht von einer Teig­kruste bedeckt. Ser­viert wird er in den USA gewöhn­lich mit geschla­ge­ner Sahne, in Tei­len Kana­das reicht man sie auch mit Ahorn­si­rup.

Hier das Rezept:

Teig

  • 200 g Mehl
  • etwas Mehl für die Arbeitsplatte
  • 1 Tl Backpulver
  • 75 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte But­ter
  • 1 Eigelb
  • Saft einer Zitrone

Fül­lung

  • 750 g Kür­bisfleisch
  • 180 g Rohrzucker
  • 1 Tl gemah­le­ner Zimt
  • 1/2 Tl gemah­le­ner Ingwer
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • nach Belie­ben etwas gemah­lene Musaktnuss
  • 3 Eier
  • 200 g Voll­milch­quark (wahl­weise auch Frischkäse)
  • Fett für die Form

Als ers­tes wird der Mür­be­teig zube­rei­tet, da er einige Zeit kühl ste­hen muss. Dafür ver­mischt man in einer Schüs­sel zunächst die tro­cke­nen Zuta­ten, Mehl, Back­pul­ver, Rohr­zu­cker und Salz. Dann gibt man kalte But­ter in Flöck­chen, Eigelb und Zitro­nen­saft zu und ver­quirlt die Masse mit dem Mixer, bis ein Teig ent­steht, der krü­me­lig zusam­men­hält. Nun kne­tet man dar­aus per Hand auf einer bemehl­ten Arbeits­platte einen glat­ten Teig. Aller­dings gilt: Nicht zu lange kne­ten, andern­falls schmilzt durch die Hand­wärme das Fett im Teig, sodass er zu weich wird. Abschlie­ßend wickelt man den Teig in Klar­sicht­fo­lie und lässt ihn im Kühl­schrank min­des­tens 30 Minu­ten ruhen.

In der Zwi­schen­zeit berei­tet man die Fül­lung zu. Das Kür­bis­fleisch wird gewür­felt und in einem geschlos­se­nen Topf mit drei Ess­löf­feln Was­ser auf­ge­kocht. Auf mitt­le­rer Hitze lässt man es ca. 15 Minu­ten garen. Für die letz­ten fünf Minu­ten nimmt man den Deckel ab, damit die Flüs­sig­keit ver­duns­ten kann. Nun püriert man das Kür­bis­fleisch im Mixer, lässt es in einem Sieb abtrop­fen und abküh­len. Wenn das Kür­bis­mus kalt ist, ver­mischt man es mit Rohr­zu­cker, Zimt, Nel­ken­pul­ver, Ing­wer, even­tu­ell Mus­kat und rührt die ver­quirl­ten Eier, eine Prise Salz und den Quark unter.

Der Teig wird noch­mals kräf­tig durch­ge­kne­tet, bevor man dar­aus einen run­den Boden aus­rollt (Durch­mes­ser ca. 20 cm). Bleibt Teig über, kann man dar­aus For­men aus­ste­chen und diese sepa­rat zu Plätz­chen backen, mit denen man den fer­ti­gen Pie dekoriert.

Nun fet­tet man eine Spring– oder Pie­form, eben­falls ca. 20 cm Durch­mes­ser, und drückt den Teig so hin­ein, dass ein ca. 1 cm hoher Rand ent­steht. Den Teig­bo­den sticht man mit einer Gabel mehr­mals ein, füllt die Kür­bis­masse hin­ein und streicht sie glatt. Im vor­ge­heiz­ten Back­ofen muss der Pie bei 175 °C etwa 60 bis 70 Minu­ten backen.

Tra­di­tio­nell bestäubt man den abge­kühl­ten pump­kin pie nur am Kuchen­rand mit Puder­zu­cker und ser­viert ihn mit geschla­ge­ner Sahne.

1. Oktober 2012
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