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Effilee Nummer 7: Lecker ist auch nur ein weißes Pulver

Glutamat wird in der westlichen Welt oft als gesundheitsschädlicher Geschmacksverstärker verteufelt. Nur wenige wissen, dass dieser Stoff in jeder Zelle unseres Körpers vorkommt und in vielen Lebensmitteln ganz natürlich enthalten ist. Vijay Sapre hat sich in der neuen Ausgabe von Effilee (EVT: 30.10.2009) deshalb einmal ganz ausführlich mit dem umstrittenen Pulver auseinandergesetzt: Was hat es mit dem ominösen fünften Geschmack Umami auf sich? Und wie lässt sich das Wissen um das natürliche Vorkommen von Glutamat einsetzen, um richtig lecker zu kochen?

Neben dem Thema Glutamat enthält die siebte Ausgabe von Effilee wieder eine ganze Reihe spannender Reportagen. Evelyn Holst hat die Frage umgetrieben, was Köche eigentlich in ihrer Freizeit machen, um sich vom Stress in der Küche zu erholen. Bei ihren Nachforschungen stieß die Autorin auf Maler, Viehzüchter und Tangotänzer. May Solga wollte wissen, wie gut sich Kinder mit Essen auskennen. Ihr Fazit: besser, als man denkt. Manuela Rüther begab sich im Kölner Untergrund auf die Suche nach Pferdemetzgern. Und Ursula Heinzelmann besuchte die renommierte Food-Historikerin Barbara Ketchum Wheaton, um mehr über alte Kochbücher zu lernen. Sehenswert ist außerdem Thomas Herbrichs fotografische Inszenierung der Weihnachtsgeschichte in einer Wursttheke.

Die Spitzenküche ist mit Joachim Wissler im Heft vertreten, der Küchenchef des Vendôme erklärt im Interview »Ein Teller« seine Interpretation einer Champignonwiese. Das Team der Effilee-Modeproduktion war diesmal in Victor's Gourmet-Restaurant zu Gast.

Natürlich kommen auch Rezepte für den eigenen Herd nicht zu kurz. Alexander Kasbohm hat sich in der Serie »Drei Töpfe« mit Pfannkuchen verwöhnen lassen. Stevan Paul kocht in seiner »Deutschstunde« ein fränkisches Wirtshausessen: Blaue Zipfel. Passend zur Jahreszeit bringt die neue Effilee eine Rezeptstrecke mit wundervoll schweren und süßen Mehlspeisen. Außerdem hat die Redaktion sich ordentlich ins Zeug gelegt und mit Gans, Hummer und anderen guten Dingen eine festliche Tafel gedeckt – natürlich alles selbst gekocht!

Effilee Kurzporträt

  • Erscheinungsweise: Zweimonatlich
  • Erstverkaufstag: letzter Freitag im Monat
  • Preis: 6,80 Euro
  • Umfang: 148 Seiten
  • Verlag: Effilee GmbH Hamburg
  • Herausgeber / Chefredakteur: Vijay Sapre

Themen (Heft 7)

  • Das zweite Leben der Köche – Auch Spitzenköche müssen mal Pause machen. Und dann? Evelyn Holst hat sie beim Malen, bei der Viehzucht und beim Tangotanzen beobachtet
  • Piep, piep, piep – guten Appetit – Kinder wissen mehr über Essen, als man denkt. May Solga hat gestaunt
  • Victor's Gourmet-Restaurant – Hysterie und Erschöpfung mit Britta McCay, Zelinda Zanichelli und Sasha Luss
  • Die Letzten, die Pferd machen – Manuela Rüther wollte eigentlich nur Pferdefleisch kaufen – und entdeckte mitten in Köln einen kulinarischen Untergrund
  • Ein Teller: Joachim Wissler – Der Spitzenkoch spricht mit Vijay Sapre über die Inszenierung von Essen, die Komposition von Gerichten und kulinarische Kindheitserinnerungen
  • Falscher Hase für Kenner – Schönes Essen aus schönem Plastik? Gibt es in Japan! Kristian Ditlev Jensen ist begeistert
  • Die beharrliche Entschlüsselung der Kochbücher – Barbara Ketchum Wheaton ist eine Food-Historikerin von Weltrang. Ursula Heinzelmann hat sich von ihr erklären lassen, wie man alte Kochbücher liest
  • Hüftgold – Germknödel, Buchteln, Kaiserschmarrn und andere süße Leckereien, die warm und glücklich machen
  • Lecker ist auch nur ein weißes Pulver – In Asien gilt Glutamat als eine essenzielle Zutat, hierzulande als das Böse. Was stimmt? Vijay Sapre trennt Mythen und Fakten
  • Eine festliche Tafel – Gans und Hummer, gekocht von der gesamten Effilee-Redaktion. Mit Beweis-Fotos!

Effilee Nummer 6: Ein Jahr Effilee

Das Magazin für Essen und Leben feiert Geburtstag: Mit der sechsten Ausgabe (EVT 28.08.2009) vollendet die neue Foodzeitschrift Effilee ihr erstes Jahr. Vom ersten bis zum aktuellen Heft sind neue spannende Autoren, Fotografen und Illustratoren zu Effilee gestoßen. Und für jede Ausgabe fanden sich namhafte Köche, die Zeit und Mühe aufwandten, um den Lesern ihre Kunst zu erklären oder die ihr Restaurant als Location für die Modeshootings des Magazins zur Verfügung stellten. So konnte Effilee immer besser werden und sich erfolgreich auf dem deutschsprachigen Markt etablieren. Die sechste Ausgabe musste sogar um 16 Seiten verlängert werden.

Lange Lesestrecken bilden nach wie vor ein tragendes Element des Magazins, wobei sich die thematische Vielfalt von der Sterneküche bis zum eigenen Herd bewährt hat. In der sechsten Ausgabe berichtet Vijay Sapre von der Tour de Force, die er gemeinsam mit erfahrenen Sommelièren und Sommeliers durch die Weinkeller in Burgund unternahm. Manuela Rüther wagt sich in die unbekannte Welt der Innereien und lernt Schlachttiere von Kopf bis Fuß schätzen. Maike Steenblock hat sich gefragt, wie es in Zeiten von Billig-Bio um Bio-Feinkost bestellt ist, und Gerhard Waldherr war im Jemen unterwegs, um den Kaffee dort zu probieren, wo er ursprünglich herstammt. Außerdem erscheint als Vorabdruck aus Stevan Pauls Geschichtensammlung »Monsieur, der Hummer und ich« die Erzählung »Sommersprossen«.

In der Rubrik Kochkunst gibt es diesmal gleich Zwei Teller: Im Schlosshotel Lerbach erklären Dieter Müller und Nils Henkel jeweils ein Gericht. In der Rubrik Eigener Herd locken Rezeptideen zu einem spätsommerlichen Ausflug in den Biergarten. Und Vijay Sapre verrät, warum Fleisch seinen Geschmack durch Niedrigtemperaturgaren besser entfaltet.

Last not least wartet die sechste Ausgabe mit einem Highlight für Fußballfreunde auf. Effilee lud die Redaktion der Fußballzeitschrift »11 Freunde« ins Kochatelier Berlin, wo sie gemeinsam mit Heiko Antoniewicz Elfmeterpunkte, Trainers Alptraum und andere Fangerichte auf die Teller brachte.

Effilee Kurzporträt

  • Erscheinungsweise: Zweimonatlich
  • Erstverkaufstag: letzter Freitag im Monat
  • Preis: 6,80 Euro
  • Umfang: 148 Seiten
  • Verlag: Effilee GmbH Hamburg
  • Herausgeber / Chefredakteur: Vijay Sapre

Themen (Heft 6)

  • Le Tour de Force – Mit Sommeliers berühmte Domaines besuchen und große Weine probieren? Das ist großartig. Vijay Sapre war hinterher trotzdem ziemlich fertig
  • Von Kopf bis Fuß – Manuela Rüther hatte mit Innereien so viel zu tun wie die meisten von uns: nichts. Dann entdeckte sie eine neue Welt – und knabberte plötzlich an Schweineohren
  • Zwei Teller: Dieter Müller & Nils Henkel – Im Schlosshotel Lerbach sprechen die beiden über Spitzenküche mit wenig Fett, zuhause Räuchern und schöne Teller
  • Vendôme – Margarita bekommt im Grandhotel Schloss Bensberg Erdbeeren von Britta McCay und Ralf Pülmanns
  • Besser als Bio – Biosiegel markieren oft gesunde Lebensmittel – aber nicht immer die leckersten. Zu Zeiten von Billig-Bio wird sich das jetzt ändern, meint Maike Steenblock
  • Kein Kaffee in Mokka – In den Jemen reisen zum Kaffeetrinken? Einerseits: Da werden Touristen entführt. Andererseits: Der Kaffee ist echt gut, sagt Gerhard Waldherr
  • Biergarten – Drei Mädchen, der Sommer und die Liebe zum Biergarten. Und ihr Essen haben sie selber mitgebracht
  • 11 Freunde – Die Redaktion von Deutschlands schönstem Fußballmagazin trifft Heiko Antoniewicz und kocht wie die Weltmeister, zum Beispiel Gib mich die Kirsche
  • Mehr Geschmack durch weniger Hitze – Vijay Sapre erklärt, warum Niedrigtemperaturgaren Fleisch veredelt und was man dafür vor allem braucht: Geduld
  • Drei Töpfe: Zunge – Na gut, der Italiener hatte noch nie Zunge gekocht und am Ende war sie recht fest. Alexander Kasbohm hat sie trotzdem geschmeckt, genau wie die französische und die deutsche

Effilee Nummer 5: Im modischen Gewand

Spitzenküche und Mode sind durchaus vereinbar. Die Gourmandise gilt in Deutschland zwar oft als ernste Angelegenheit, aber das muss sie nicht sein. Auch in einem Sterne-Restaurant darf man Spaß haben. Und schließlich bedeutet ausgehen immer auch, sich zu zeigen, egal ob in der Kirche, in der Oper oder im Restaurant. Deshalb präsentiert die fünfte Ausgabe von Effilee auf dem Cover diesmal keinen Teller, sondern Mode.

Im Magazin gibt es wieder viel zu lesen: Peter Lau hat nachgeforscht, wie sich die Currywurst vom Arbeiter-Imbiss zum Edel-Snack entwickeln konnte. Ela Rüther berichtet über Straßenimbisse in Togo, in denen sie so manches über afrikanisches Essen gelernt hat – und über Geduld. Ralf Grötker hat das neue Buch des Food-Autoren Michael Pollan gelesen und sich Gedanken darüber gemacht, von wem man sein Essen kaufen sollte.

Die Sterneküche ist diesmal mit Jörg Sackmann vertreten, der einen Teller mit Sockeye Wildlachs und Jaromakohl in Eukaplyptusrinde erklärt. Außerdem stellen Stylstin Britta McCay, Fotograf Hadley Hudson und Model Margarita ihre Sicht auf Nils Henkels Schlosshotel Lerbach vor.

Passend zur Jahreszeit liefert Effilee #5 erfrischende Kombinationen aus Salaten und Drinks und zelebriert mit einem Restaurant- und Rezeptstreifzug durch Berlin den Sommer in der Stadt. Und damit nicht genug: sechs Frühstücksvariationen führen quer durch Europa, Vijay Sapre verrät, wie man Wasser und Öl vereinigt und warum Mayonnaise so lecker ist, und Herr Paulsen kocht ein köstlich klassisches Leipziger Allerlei.

Effilee Kurzporträt

  • Erscheinungsweise: Zweimonatlich
  • Erstverkaufstag: letzter Freitag im Monat
  • Preis: 6,80 Euro
  • Umfang: 132 Seiten
  • Verlag: Effilee GmbH Hamburg
  • Herausgeber / Chefredakteur: Vijay Sapre

Themen (Heft 5)

  • Bei der nächsten Wurst wird alles anders – Peter Lau hat wochenlang Currywurst getestet und weiß nun, wie der fettige Arbeiter-Imbiss zum goldbestäubten Edel-Snack werden konnte
  • Mit dem Essen leben – Ela Rüther ist zur Hochzeit ihrer Schwester nach Togo gereist, hat in Straßenimbissen gut gegessen und dabei viel gelernt. Vor allem: Geduld
  • Shake the hand that feeds you – Ralf Grötker hat das neue Buch von Food-Autor Michael Pollan gelesen und rät uns: Lerne die Leute kennen, die dein Essen herstellen
  • Restaurant Schlosshotel Lerbach – Opulente Mode, in Szene gesetzt in Nils Henkels Gourmet-Restaurant
  • Ein Teller von Jörg Sackmann – Der Spitzenkoch serviert Sockeye Wildlachs mit Jaromakohl in Eukalyptusrinde und erklärt, warum Eukalyptus nicht immer nach Hustenbonbon schmecken muss
  • Sommer in der Stadt – Mit Freunden durch die Nacht ziehen, zwischendurch ein paar Kleinigkeiten essen und dabei die ganze Zeit »Hot Town, Summer in the City« summen
  • Große Kunst mit kleinen Tröpfchen – Vijay Sapre erklärt Emulsionen: Wie vereinigt man Wasser mit Öl? Und warum ist Mayonnaise so lecker?
  • Drei Töpfe: Teigtaschen – Alexander Kasbohm ließ sich mit spanischen, bulgarischen und georgischen Teigtaschen mästen

Effilee Nummer 4: Genuss ohne Reue

Pünktlich zum Frühjahr macht die neue Ausgabe des Foodmagazins Effilee Lust auf Genuss – mit leckeren Rezepten, opulenten Bildern und vielen kulinarischen Reportagen. Einen Schwerpunkt bildet diesmal das Thema »Genuss ohne Reue«. Butter, Sahne und Sauce essen und trotzdem ein gutes Gewissen haben – geht das? Ja, meint Vijay Sapre. Man darf alles essen, sofern man es genießen kann, denn selbst Genuss mit Reue ist allemal besser als Reue ohne Genuss. Was aber jeder einzelne für genießbar hält, ist eine Frage der Einstellung. Das zeigen die Reportagen in der vierten Ausgabe von Effilee. Mit dabei sind diesmal folgende Themen:

Lucy Cavendish isst für ihr Leben gerne. Als Food-Redakteurin des Observers hatte sie ausreichend Gelegenheit dazu, doch seit man sie auf Grund ihres Körperumfangs für schwanger hält, hadert sie mit ihren Pfunden. Ihren Kampf schildert sie in »Ich bin nicht schwanger, ich bin fett!«.

»Genuss ohne Reue« steht auch für die Veganer im Zentrum ihrer Ernährungsgewohnheiten, wenn auch auf ganz andere Weise. Um keine Tiere töten zu müssen, verzichten sie auf Fleisch und tierische Produkte. Aber nicht alle sind militante Tierrechtler. Michaela Schlagenwerth zeigt in der Reportage »Nein, meine Freunde ess' ich nicht«, wie unterschiedlich Veganismus in Deutschland inzwischen gelebt wird.

Die Bauern im niedersächsischen Eichsfeld dagegen schrecken vor dem Töten nicht zurück. Sie schlachten ihre Tiere noch auf dem eigenen Hof, und für sie bedeutet das vor allem eine Menge Arbeit. Manuela Rüther hat sie dabei beobachtet und stellt in ihrer Reportage »Vom Schlachten« fest, dass das frische Mett des Schlachttiers gar nicht eklig ist, auch wenn es noch Körpertemperatur besitzt.

»Genuss ohne Reue« - in Zeiten der Krise kann das auch eine schlichte, preiswerte Küche bedeuten. Vijay Sapre hat das passende Krisen-Rezept parat: ganz simples, aber unglaublich leckeres Kartoffelpürree. Außerdem zaubert in der vierten Ausgabe von Effilee Heinz Wehmann Variationen vom Spargel, Wolfgang Schardt und Anne Katrin Weber kleckern, und Juan Amador erklärt einen Teller »Kraut und Rüben«. Modefotografie stammt diesmal aus Jörg Sackmanns Restaurant Schlossberg, Grillrezepte locken zum Chillen in den Garten, Herr Paulsen kocht in seiner Deutschstunde Frankfurter Grüne Sauce, und Alexander Kasbohm lässt sich von einer Japanerin, einer Finnin und einer Schweizerin Frühstück servieren.

Effilee Kurzporträt

  • Erscheinungsweise: Zweimonatlich
  • Erstverkaufstag: letzter Freitag im Monat
  • Preis: 6,80 Euro
  • Umfang: 132 Seiten
  • Verlag: Effilee GmbH Hamburg
  • Herausgeber / Chefredakteur: Vijay Sapre

Themen (Heft 4)

  • Ich bin nicht schwanger, ich bin fett! – Die Genießerin Lucy Cavendish schwankt zwischen einer Diät und der Lust am Essen
  • Vom Schlachten – Im niedersächsischen Eichsfeld schlachten die Bauern ihre Schweine noch direkt auf dem Hof. Manuela Rüther hat sie beobachtet und körperwarmes Mett probiert
  • Nein, meine Freunde ess' ich nicht – Veganer lehnen alle tierischen Produkte ab, selbst Honig oder Leder. Doch sie sind nicht alle Spinner, meint Michaela Schlagenwerth
  • Restaurant Schlossberg – Opulente Mode, in Szene gesetzt in Jörg Sackmanns Gourmet-Restaurant
  • Ein Teller von Juan Amador – Der Spitzenkoch serviert Kraut und Rüben und erzählt, wie man Essen ernst nehmen und trotzdem Spaß haben kann
  • Grillen und Chillen – Endlich ist es warm, jetzt wird gegrillt. Ein schöner Nachmittag mit Freunden, Fisch und Rumpsteaks
  • Kartoffeln essen – Die Spezialität zur Wirtschaftskrise: ganz simples Kartoffelpüree
  • Drei Töpfe: Frühstück – Bei einer Japanerin, einer Finnin und einer Schweizerin bekommt Alexander Kasbohm Frühstück

Food-Magazin Effilee Nummer 3 erscheint

Was bleibt übrig, wenn die Teller leer sind, die Gespräche verhallt und die Tische verlassen? Wo sind die Menschen geblieben, wo das Fest? Mit diesem Titelthema erscheint die dritte Ausgabe des neuen Food-Magazins Effilee. Astrid Grosser hat dazu auf ihren Reisen verlassene Tische fotografiert. Der dänische Autor Kristian Ditlev Jensen hat sich anhand der Bilder auf die Suche begeben nach den Erinnerungen, nach den Menschen und nach der Seele des Essens. Entstanden ist eine poetische Strecke über die Leere.

Um die Erinnerungen ans Essen geht es auch in der Reportage „Das war lecker!“. May Solga hat dafür die Bewohner eines Seniorenheimes befragt und sich von längst vergessenen Gerichten erzählen lassen – von Sauerampfergelee, Grützwurst und Snuten und Poten. Schwarz-weiße Porträtfotografie von Jo Jankowski begleitet den Text.

Dass Bierbrauen unter Palmen nicht nur ein Traumjob ist, sondern auch harte Arbeit bedeutet, schildert Julia Wesseloh. Sie begleitet den Alltag von Oliver Wesseloh, der auf den karibischen Kaimaninseln das international prämierte Caybrew produziert. In einer weiteren Reisereportage führt die dritte Ausgabe von Effilee ihre Leser in die Weinbauregion Vallée du Rhône, unter anderem zu der Winzerlegende Henri Bonneau.

Mit dabei im dritten Heft ist außerdem Harald Wohlfahrt, der seinen Teller »Soufflierte Rebhuhnbrust mit Pilzschuppen, Innereien-Croûton und winterlichem Gemüsebouquet« erklärt. Opulente Modefotografie stammt diesmal aus dem »Amador«. Vijay Sapre macht sich in einem Wissensfeature Gedanken über die vermeintlich einfachste Übung in der Küche: die Zubereitung von Eiern. Alexander Kasbohm lässt sich drei Töpfe Muscheln servieren. Für Verliebte und Vernaschte gibt es leckere Rezepte für ein Wochenende zu zweit. Und Herr Paulsen schreibt in seiner »Deutschstunde« über schwäbische Maultaschen.

Alle Rezepte des Heftes sind zusammen mit weiterführenden Informationen online unter www.effilee.de zu finden.

Themen (Heft 3)

  • Was übrig bleibt – Die Tische sind verlassen, doch die Erinnerungen bleiben. Kristian Ditlev Jensen sucht nach der Seele des Essens
  • Das war lecker! – Sie haben Sauerampfer gegessen, Grützwurst und falsches Marzipan. Ein halbes Leben später erzählen Hamburger Senioren May Inken Solga der Küche ihrer Jugend
  • Bierbrauen unter Palmen – Oliver Wesseloh produziert auf den Kaiman-Inseln Bier. Julia Wesseloh erzählt vom harten Alltag eines Traumjobs
  • Amador – Mondäne Mode im Molekular-Mekka: Britta McCay und Oliver Spieß fuhren nach Langen und setzten Anna Kalina in Szene
  • Ein Teller: Harald Wohlfahrt – der Meisterkoch aus der Schwarzwaldstube in Baiersbronn erklärt die Rebhuhnbrust mit Innereien-Croûton und Pfeffersauce
  • Ein Wochenende zu zweit – Gemeinsam den ersten Sonnenstrahlen entgegenfahren und einander dabei ohne Mühe verwöhnen
  • Das Glück des Winzers – eine Reisegeschichte von der Rhône über Männer, die in steilen Weinbergen und kühlen Kellern hart arbeiten, damit wir ihren Wein genießen können
  • Einfach nur Eier – Eier sind einfach? Schön wär’s! Vijay Sapre erklärt, warum Eier in die Pfanne hauen und ein Spiegelei braten zwei grundverschiedene Dinge sind
  • Drei Töpfe: Muscheln – harte Schale, leckerer Kern: Eine Brasilianerin, ein Franzose und eine Ostfriesin kochen für Alexander Kasbohm
  • Deutschstunde: Maultaschen – Herr Paulsen erklärt, was das Glück des Schwaben ausmacht und wie die Herrgottsbscheißerle zu ihrem Namen kamen

Neues Foodmagazin Effilee

„Magazin für Essen und Leben“ - so nennt sich das neue Foodmagazin Effilee im Untertitel. Schon beim ersten Durchblättern wird deutlich, dass es sich nicht in erster Linie um ein Rezeptheft handelt: Lange Lesestrecken wechseln sich mit opulenten Bildern ab; es sind auf jeden Fall mehr Menschen als Teller zu sehen. Thematisch wird ein weiter Bogen gespannt, vom noblen Landhaus Scherrer an der Hamburger Elbchaussee bis hin zu Biobauern in Ecuador. „Wenn man anfängt, sich intensiver mit dem Essen zu beschäftigen“, erklärt Herausgeber Vijay Sapre, „trifft man allerorten auf leidenschaftlich engagierte Menschen, die mit beeindruckender Hingabe ihrem Beruf nachgehen. Von diesen Menschen wollen wir berichten, das ist wirklich interessant.“

Neben den Geschichten werden wissenschaftliche Grundlagen erklärt oder auch einfach mal kommentarlos ein eingedeckter Tisch auf einer Doppelseite abgebildet. Dazwischen gibt es Portraits eines Schokoladenhändlers und eines Kochbuchverlegers, persönliche Erfahrungsberichte mit „Getrunkenen Flaschen“ und eine Seite über das alltägliche Essen einer Familie in Japan. Die Gestaltung ist klar und zurückgenommen, mit dem Blick für das Ganze und mit Liebe zum Detail.

Effilee ist aus dem gleichnamigen Internetportal hervorgegangen, das seit 2004 online ist, bis 2007 unter dem Namen Kochpiraten. Sapre hält nicht viel von der Aufteilung in neue und alte Medien. „Es geht ja eigentlich nur darum, das richtige Medium für den jeweiligen Einsatzzweck zu wählen. Internet ist super, wenn es um Aktualität und Durchsuchbarkeit geht, um Geschichten zu erzählen, ist Print auf jeden Fall geeigneter.“ Der Herausgeber, der 1996 das Autoportal mobile.de gegründet hatte, das 2005 an Ebay verkauft wurde, freut sich auch, nach zehn virtuellen Jahren wieder einmal etwas zu produzieren, das man in die Hand nehmen kann.

Der Begriff Effilee stammt übrigens aus dem Französischen; so wird Geflügel bezeichnet, das gerupft aber mit Kopf, Füßen und Innereien in den Handel kommt. In Frankreich ist das noch häufig anzutreffen, der Vorteil liegt zum einen in der längeren Haltbarkeit und zum anderen darin, dass man Rückschlüsse auf die Haltung ziehen kann. Anders als Käfighühner haben Tiere, die im Freien aufgezogen wurden, nämlich ansehnliche, gesunde Füße.

Effilee Kurzporträt

  • Erscheinungsweise: Zweimonatlich
  • Startauflage: 113.000
  • Erstverkaufstag: letzter Freitag im Monat
  • Preis: 6,80 Euro
  • Umfang: 132 Seiten
  • Verlag: Effilee GmbH Hamburg
  • Herausgeber / Chefredakteur: Vijay Sapre

Themen (Heft1) Fit durch Fett

  • Wie gut oder schlecht ist Fett? Ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung
  • Als Küchenjunge bei Heinz Wehmann – Vijay Sapre hat zwei Wochen lang den Alltag in einer Sterneküche beobachtet
  • Essigbrätlein - Gut essen und gut aussehen sind kein Widerspruch
  • Ein Teller: Michael Hoffmann – Der Chef des Margaux in Berlin erklärt, wie er Makrele kocht und warum
  • Keksparty – Champagner und Plätzchen sowie die Erklärung, warum Kekse krümeln
  • Eiswein – Harte Arbeit, süßer Wein
  • Kartoffeln als Entwicklungshelfer – Wie Bauern in Ecuador ihre Unabhängigkeit durch den Einsatz alter Kartoffelsorten behaupten
  • Drei Töpfe: Lamm – Ein Iraner, ein Grieche und eine Neuseeländerin kochen Lamm

Kochpiraten heißt jetzt Effilee!

Alle finden den Namen Kochpiraten toll. Trotzdem haben wir beschlossen, uns von ihm zu verabschieden und uns in Zukunft Effilee zu nennen. Manchmal gibt es eben Dinge, von denen man ganz sicher weiß, daß sie richtig sind, auch wenn man es nicht wirklich erklären kann. Zum Glück sind wir keine Unternehmensberater, so konnten wir jetzt aufhören nachzudenken und probieren es einfach aus!

Mit dem neuen Namen (und der neuen Adresse www.effilee.de ) gibt es auch auf der Seite einige Neuerungen. So gibt es ab jetzt:

  • Deutschlands Top-Restaurants (als Ergänzung zu den Porträts der Spitzenköche).
  • Mehr Möglichkeiten für den einzelnen Nutzer sich auf verschiedene Weise zu beteiligen.
  • Ein neues Design, mehr Übersichtlichkeit und Einfachheit

Die Nutzer können jedes Restaurant auch selbst bewerten und Kommentare zu den Artikeln abgeben, wenn sie ein Restaurant besucht haben. So entsteht nach und nach eine große Datenbank in der sich offizielle“ Bewertung und Nutzermeinung ergänzen. Ausführliche Profile der meisten Spitzenköche finden sich ebenfalls auf der Seite und in Kürze werden auch genauere Beschreibungen der Restaurants folgen. Die Suche erfolgt nach Bewertungskategorie oder Postleitzahl.

Viel Wert haben wir darauf gelegt, den Nutzern mehr Möglichkeit zu geben Untereinander in Kontakt zu treten, Diskussionen zu führen und sich auszutauschen. Denn Leidenschaft, und auch die leidenschaftliche Debatte gehören zum Kochen dazu.

Die Gestaltung der Seite ist klarer geworden und soll es dem Nutzer leichter machen, die gesuchten Artikel zu finden und eigene zu erstellen. Ob es um Tipps und Rezepte für Plätzchen, Stollen und Weihnachtsgans geht, oder um Hintergrundinformationen und geschichtliches über Zimt, Nouvelle Cuisine oder Kannibalismus.

Was uns fasziniert an der Küche, vor allem an der Spitzenküche, sind Sorgfalt, Hingabe und kompromissloses, manchmal geradezu irrationales Qualitätsbewusstsein. Auf die Dauer konnten wir das mit dem Bild des Piraten nicht in Einklang bringen.“ erklärt Effilee-Gründer Vijay Sapre die Namensänderung, Mit Effilee gelingt uns das besser.“

Es hat unter anderem die Bedeutung "schärfen, anspitzen" und es steht auch für eine besonders naturbelassene Handelsform erstklassigen Geflügels. Man könnte natürlich trefflich darüber schwafeln, warum man sich nach nächtelangen Diskussionen auf ausgerechnet diesen Namen festgelegt hat. Die Wirklichkeit ist natürlich viel banaler: Wir hatten wegen eines anderen Projektes noch die Domain effilee.de und es klingt halt ganz gut. So gut, daß wir beschlossen haben: Das können und wollen wir mit Leben füllen. Und zwar ab jetzt."


Über Effilee.de

Effilee betreibt unter www.effilee.de ein offenes, gemeinschaftliches Wissensnetzwerk für alle, denen Essen und Trinken nicht egal ist. Raffiniert konstruiert, aber einfach zu handhaben: Dieses Bauprinzip sorgt für einen maximalen Lese- und Informationsfluss auf der Seite. Jeder kann als Autor tätig werden. Die Beiträge dürfen sachlich-informativ, unterhaltsam oder frech ausfallen. Am besten aber alles zusammen. Effilee- (und Kochpiraten-) Gründer Vijay Sapre hat bereits maßgeblich an einer der großen Erfolgsgeschichten des deutschen Internets mitgeschrieben: Als Gründer des Automobilmarktes mobile.de. Nach dem Verkauf des Unternehmens wollte er sich den "wirklich wichtigen Dingen" zuwenden und besann sich auf seine Leidenschaft für die Küche.

Abdruck honorarfei. Beleg erbeten.
Kontakt: Julia Goldberg, Effilee GmbH, Rothenbaumchaussee 73,
20148 Hamburg, Tel. +49 40 80 90 538-14,
E-Mail: presse@effilee.de

Pressekontakt

Julia Goldberg
Effilee GmbH
Rothenbaumchaussee 73
20148 Hamburg
Tel. +49 40 80 90 538-14
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