Eine Sache hätt ich noch …

Im Novem­ber 2008 kam die erste Effi­lee auf den Markt. Wir hat­ten mona­te­lang am Kon­zept gefeilt, Lay­outs ent­wi­ckelt, ver­wor­fen, alles noch­mal neu gestal­tet, hat­ten Auto­ren und Illus­tra­to­ren gesucht, und viele ver­schie­dene For­mate aus­pro­biert. Dann kam das bange War­ten auf die Reak­tio­nen: Was wür­den die Leser von dem Heft hal­ten, würde jemand es kau­fen, würde gar [...]

Christian Romanowski: Der Messermann

Es ist sicher nicht das erste Mal, dass das Leben eine Erfolgs­story schreibt, die einen schmun­zeln lässt. Der Start­schuss für das Lebens­werk von Chris­tian Roma­now­ski, dem Betrei­ber von Kochmesser.de, kam jeden­falls von sei­nem ärgs­ten Feind und Nei­der: dem Indus­trie­ver­band Schneid­wa­ren in Solingen. Aber die Geschichte eines der nütz­lichs­ten Küchen­hel­fers der geho­be­nen Gas­tro­no­mie ver­dient es, der [...]

Andreas Frischhut: Fett macht Froh

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen steht auf einer Tafel an der Wand. Dass Andreas Frischhut dem Spruch von Oscar Wilde folgt und, wie er behauptet, jeden Tag eine Schmalznudel oder Rohrnudel, einen Striezel oder Krapfen isst, ist schwer vorstellbar.

Fritz Wieninger 2009 Nußberg Alte Reben

New York ist groß­ar­tig, New York ist inspi­rie­rend, aber New York kann auch gewal­tig ner­ven. Die Stadt erin­nert mich an die Fisherman’s-Friend-Werbung: Sind sie zu stark, bist du zu schwach. In die­sen Stra­ßen über­lebt nur, wer vor Ener­gie, Ent­schlos­sen­heit und Selbst­be­wusst­sein förm­lich strotzt und bereit zum Kampf ist, sei es mit Ellen­bo­gen oder Net­wor­king. Wen [...]

Der Stillstand birgt das Scheitern in sich

Ein Wie­ner Wel­ten­bumm­ler, den es Ende der 1970er nach Ber­lin ver­schlägt, wo alles so viel beweg­li­cher und im Wer­den ist: »Leben ist immer Auf­bruch, Auf­merk­sam­keit und Ler­nen, nicht Still­stand.« Das Leben des Wil­helm Andraschko, von allen nur der Willy genannt, ist alles andere als Still­stand. Wien sei so »gesett­led«, klagt der 55-Jährige, dort neue For­mate [...]

Shoot the food

Blogs, die sich mit Essen befassen, gibt es zu zuhauf, und natürlich kommt keiner davon ohne Fotos aus . Aber wie stellt man es an, Essen so zu fotografieren, das es interessant und lecker aussieht?

Ein Teller von Hans Haas: Lauwarmes Saiblings­filet mit Apfel, Sellerie und Holunderblütenfond

Das Tantris gilt vielen als die Wiege der deutschen Gourmetküche. Nach Eckart Witzigmann und Heinz Winkler ist Hans Haas seit 1991 erst der dritte Küchenchef in 41 Jahren und zeigt auch heute noch, wie man kochen muss, wenn man nicht nur höchste Bewertungen, sondern auch regelmäßig ein volles Haus haben will

Vi de la Terra Mallorca, Spanien 2007 Sestal, Ses Talaioles

Es ist unge­wöhn­lich heiß für Mitte Juni. Wir ste­hen mit Sebas­tian Kel­ler auf der Kuppe sei­nes Ber­ges und sehen auf das Meer in ein paar Kilo­me­tern Ent­fer­nung. Eine leichte Brise weht durch die Reb­zei­len zu uns hin­auf. Der Hund, der neben dem Jeep den Berg bel­lend hin­auf­ge­lau­fen ist, japst erle­digt im Schat­ten des Wagens. Blauer [...]

Eltje und Claas Habben, die Rinderflüsterer

Wir schlachten gerade mal 20 Rinder die Woche, das ist wie eine Bentley-Produktion, erklären Eltje und Claas Habben.

Softeis und Heroin

Wer Kristian Ditlev Jensen gute Geschichten erzählt, bekommt von ihm das Essen ­bezahlt. Diesmal: Carl Christian Randow – ein ehemaliger Alkoholiker und Drogenabhängiger, der eine Klinik für Alkoholkranke leitet. Er erzählt, was Trinker und Junkies essen

Das Leben ist kein Gänsehof

Schneeweiß, warm angezogen und munter schnatternd über die Wiesen spazieren …So ein Gänseleben ist das Schlechteste nicht. Vorausgesetzt man verbringt es auf dem richtigen Hof

Gans im Fett

Statt in den Ofen stecken wir die Gans in einen Topf mit heißem Fett. Der Vorteil: Statt mehrerer Stunden braucht sie 45 bis 50 Minuten, um gar zu werden, und man braucht keine Angst zu haben, dass sie austrocknet. ­Einige Vorsichtsmaßnahmen sollte man allerdings beachten.

Gereifte Barolos aus Eckhard Supps Keller

Eckhard Supp ist einer der renommiertesten deutschen Weinexperten und seine Begeisterung für das Piemont geht viele Jahre zurück. Da man über Wein nicht nur schreiben kann, sondern ihn auch trinken muss, ist er für uns in seinen Keller gestiegen und hat einige gereifte Barolos aus den 80er-Jahren gefunden. Am 23. November ab 19 Uhr wollen wir die im Poletto Vino e Gusto, neben der Poletto Winebar verkosten.

Ihr Wunsch ist mein Befehl

Wer Kristian Ditlev Jensen gute Geschichten erzählt, wird von ihm zum Essen eingeladen. Diesmal hat er eine Frau getroffen, die in ihrem früheren Leben persönliche Butlerin für Filmstars, Botschafter, Milliardäre … und so manchen Pudel war

Pidan: die wundersame Verwandlung der Eier

Die Tausenjährigen Eier sind von zahllosen Legenden umrankt und von Sagen umwoben. Sie gelten als letztes Mysterium der echten chinesischen Küche und größtmögliche ­kulinarische Herausforderung für europäische Gaumen. Unsere Autorin hat sie einfach mal probiert

Die Freestyler von Münchweier

Sven Enderle und Florian Moll sind zwei Feierabendwinzer, die am Rande des Schwarzwalds, umzingelt von Genossenschaftswinzern, bemerkenswerte Spätburgunder erzeugen. Diese gibt es zwar nicht im örtlichen Edeka-Markt zu kaufen, wohl aber in New York, wo sie erfolgreich mit viel teureren französischen Burgundern konkurrieren

Einfach mal die Klappe halten!

Wo bin ich eigentlich, im Restaurant oder auf der Schulbank? Ist es wirklich nötig, jeden Klecks auf dem Teller einzeln zu erklären? Von Vijay Sapre

Geduld, sagt der Dschinn

Wenn es in Kaschmir etwas zu feiern gibt, wird ein Wazwan ausgerichtet. Für diese ­uralte kulinarische Zeremonie müssen schon mal dreißig Schafe gleichzeitig ihr Leben lassen. Das Festmahl hat – im Idealfall – 56 Gänge

So kocht Oldenburg

Will man eine Schildkrötensuppe ohne Schildkröten ­kochen, muss man Mockturteln reintun. Aber waren die nicht vom Aussterben bedroht? Wie lange müssen sie ziehen und wo kriegt man sie her? Auch die deutsche Regionalküche hat so ihre Geheimnisse. Ein Lokaltermin in Oldenburg bringt Licht ins Dunkel

Und wieder ist J-Dag

Jedes Jahr kommt das Weihnachtsbier Julebrygen, das beliebteste dänische Saisonbier, mit einem enormen Spektakel unters Volk. Der Tag seines Erst-Ausschanks heißt in Dänemark J-Dag. 2009 fiel er auf den 30. Oktober
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