EffileeMagazin ⇛ Erzähltes Leben

Erzähltes Leben

Der Astronom im Universum der Geschmäcker

Ein Haus und zwei Küchen, mehr braucht Harold McGee nicht für seine abenteuerlichen Forschungsreisen in die Tiefen der Kochkunst. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und dienen nicht nur dem britischen Avantgarde-Koch Heston Blumenthal als Inspiration. Effilee traf den Kalifornier an seiner empfindsamsten Stelle: dem Herd

Oldenburger Mock­turtle nach Heidis Art

Für 4 Personen 1 Zwie­bel ein paar Rindsknochen ca. 500 g Rindersuppenfleisch 2 Rin­der­bein­schei­ben 4 Lor­beer­blät­ter 1 Zweig Thymian 1 Zweig Rosmarin 8 Piment­kör­ner 8 Wachol­der­bee­ren 10 schwarze Pfef­fer­kör­ner 2 ange­drückte Knoblauchzehen 0,5 Sel­le­rie­knolle 2 Sel­le­rie­stan­gen 1 Fen­chel­knolle 1 große Stange Lauch 1 Peter­si­li­en­wur­zel 4 Möh­ren  But­ter­schmalz ca. 300 g Kalb­fleisch aus der Keule, gewürfelt 3 Schei­ben Kalbsleber 500 g Rinderhackfleisch 1 Hand­voll Semmelbrösel 1 Ei 1 Bund frisch gehackte Petersilie Salz Pfef­fer Soja­sauce Rot­wein Mus­kat [...]

Coquinas

das coquinas-Rezept von Bartolo, dem stolzen Besitzer der Cantina del Titi

Pidan mit Tofu

Ergibt 3–4 Vorspeisen 3 Pidan 1 Stück wei­cher Tofu  ein paar Zweige fri­scher Koriander 2–3 Früh­lings­zwie­beln 1 Hand­voll getrock­nete Shrimps 0,5 Tasse Sojasauce 2 EL Zucker 3 EL Wasser  etwas Sesamöl Den Tofu in Küchen­pa­pier ein­wi­ckeln, in ein gro­ßes Sieb legen und mit einem schwe­ren Gegen­stand beschwe­ren. Das Gewicht sollte gleich­mä­ßig auf dem Tofu las­ten. 10–15 Minu­ten ruhen ­las­sen, bis die über­schüs­sige Flüs­sig­keit [...]

Mein Schwarm und ich

Imker sind jetzt auch cool. Stadtimker zumindest. Wer ­seine Bienenstöcke auf Mietshäusern, Balkonen oder ­öffentlichen Gebäuden platziert, liegt voll im Trend. Und verkaufen lässt sich der Inner-City-Honig allemal. Deutschland summt. Aber warum eigentlich?

Das Fischwasser des Herrn Vinh

Ohne Nuoc Mam gäbe es keine vietnamesische Küche. Die Herstellung der Fischsauce ist nichts für Feiglinge

Was haben Sie gestern gegessen

Kea Aden ist 89 und lebt in einem Seniorenheim bei Hamburg. Ihr Mittagessen kommt aus der Küche des Heims, morgens und abends versorgt sie sich selbst

Vom Pfeffer

Seit jeher werden bestimmte Pflanzen aufgrund ihrer wohltuenden oder heilenden ­Wirkung bevorzugt verzehrt. Ihre Beliebtheit verdanken sie dem Gehalt an ätherischen Ölen und Sekundärstoffwechselprodukten, die häufig stark aromatisch sind und somit auch als Geschmacksgeber dienen. Viele Europäer machten sich deshalb trotz ­größter Gefahren auf die Reise dorthin, wo der Pfeffer wächst. Und brachten wunderbare ­Schätze mit nach Hause

Barbate: Atún y Chocolate

Am südlichen Ende von Spanien wird seit Jahrtausenden Thunfisch gefangen. Die lokale Fischereiform heißt Almadraba, eine von kunstvollen Netzen und beherztem Körpereinsatz bestimmte Fangart. Für Außenstehende mag die Almadraba wie ein blutiges Schauspiel wirken, aber tatsächlich ist sie wohl der nachhaltigste Thunfischfang der Welt

Drei Töpfe: Reis

Über­all dort, wo er nasse Füsse und ein lin­des Lüft­chen vor­fin­det, fühlt er sich wohl. Er ist auf allen Kon­ti­nen­ten hei­misch und ernährt die halbe Mensch­heit. Je eine Dame aus Chile und Malay­sia sowie ein Gent­le­man aus den USA füh­ren vor, wie man in ihrer Hei­mat das Beste aus Reis macht.

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KNIGGE WEISS RAT

Zeit verbringen

Mor­gen Mit­tag muss ich mich mit einem Arbeits­kol­le­gen in unse­rer Zweig­stelle in Hemme tref­fen. Er will mir unbe­dingt per­sön­lich seine Ana­lyse der Mar­ke­ting­si­tua­tion vor Ort vor­stel­len. Was kann ich tun, außer den Ter­min zum drit­ten Mal zu verschieben?

»Öfters sind wir in dem Falle, dass uns durch Gesprä­che Lan­ge­weile gemacht wird. Ver­nunft, Vor­sich­tig­keit und Men­schen­liebe gebie­ten uns dann, wenn nun ein­mal nicht aus­zu­wei­chen ist, Geduld zu fas­sen und nicht durch belei­di­gen­des Betra­gen unsern Über­druss zu erken­nen zu geben. Man kann ja, je see­len­lo­ser das Gespräch und je geschwät­zi­ger der Mann ist, desto freier neben­her an andre Dinge den­ken; und wäre auch das nicht – ei nun! Es geht im mensch­li­chen Leben so man­che ver­träumte Stunde ver­lo­ren! Ist man denn nicht einige Auf­op­fe­rung der Gesell­schaft schul­dig, mit wel­cher man umgeht?«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


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Freiherr Knigge weiß Rat!
Schreiben Sie ihm einfach eine
E-Mail: Knigge@effilee.de

Die beste Frage wird im nächsten Heft beantwortet.

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