Aus der Redaktion

Effilee Heft 19: Das nächste Fest wird weiß!

Ab heute gibt es die neue Effi­lee #19 am Kiosk!

Titel 191 278x370 Effilee Heft 19: Das nächste Fest wird weiß!


Mit der November-Dezember-Ausgabe gibt es garan­tiert weiße Weih­nach­ten mit dem ganz in weiß gehal­te­nen Vier-Gänge-Festtagsmenü von Sarah Trenkle. Außer­dem kocht Ste­van Paul ein eben­falls fest­li­ches, aber def­ti­ge­res Menü mit ver­schie­de­nen Schnäp­sen für echte See­män­ner, Mar­cel Bau­mann und Andrea Thode las­sen Cock­tails flie­gen und Chris­tian Jür­gens ser­viert Taube aus dem Holz­koh­le­ofen. Stuart Freed­man pro­biert in Lon­don das klas­si­sche Arbei­ter­es­sen Eel, Pie & Mash – Aal, Pas­tete und Stampf­kar­tof­feln, und Wolf Rei­ser trifft den schwä­bi­schen Koch, Autor und Musi­ker Vin­cent Klink.

Maike Stee­block war Ganz hin­ten in der Küche und befragte Spü­ler über ihre Arbeit, die unent­behr­lich für eine funk­tio­nie­rende Küche ist und Nika Schei­de­man­del war in Bar­ba­tes, Spa­nien, um mehr über den wohl tra­di­ti­ons­reichs­ten und nach­hal­tigs­ten Thun­fisch­fang der Welt zu erfah­ren. Zu den süßes­ten Mona­ten des Jah­res beant­wor­tet Manuela Rüther die Frage, warum (nicht nur) Men­schen Süßes lie­ben und Gastro-Autor Chris­toph Teu­ner erklärt, warum er statt Kunst auf dem Tel­ler Ein­fach nur essen will.

The­men im Effi­lee Heft 19:

  • Weiße Weih­nacht – Mär­chen­haf­tes Fest­tags­menü mit wei­ßen Tisch­de­cken, wei­ßem Geschirr, wei­ßem Essen: Lau­war­mer Zie­gen­käse mit einem klei­nen Salat aus Ret­tich, Kohl­rabi, Granny Smith und Frisée; See­teu­fel mit Lardo und zwei­er­lei Blumenkohl …
  • Jedes Häpp­chen braucht ein Schnäps­chen – Das biss­chen, was wir trin­ken, kön­nen wir auch essen? Na dann: Curry-Muschelsuppe mit Hel­bing Küm­mel, Geflü­gel­l­e­ber­mousse mit Sherry, Roast­beef mit Rot­kohl und Sellerie-Kartoffelstampf …
  • Die Eng­län­der und der Aal – Mit der bri­ti­schen Arbei­ter­klasse gin­gen auch die bri­ti­schen Aal-Restaurants unter. Ein Nach­ruf von Stuart Freedman
  • Ganz hin­ten in der Küche – Vom Tel­ler­wä­scher zum Mil­lio­när? Klingt super, stimmt aber nicht. Der All­tag der Spü­ler ist wenig glamourös
  • Bar­bate: Atún y Cho­co­late – Am süd­li­chen Ende von Spa­nien wird seit Jahr­tau­sen­den Thun­fisch gefan­gen. Die lokale Fische­rei­form heißt Almadraba, eine von kunst­vol­len Net­zen und beherz­tem Kör­per­ein­satz bestimmte Fangart
  • Die Süße Wahr­heit – Sind Süßig­kei­ten unge­sund? Oder ein­fach nur lecker? Zu den süßes­ten Mona­ten des Jah­res wer­den diese Mensch­heits­fra­gen end­lich mal geklärt
  • Ein Tel­ler: Chris­tian Jür­gens – Chris­tian Jür­gens ser­viert mit sei­nem Team eine Taube aus dem Holz­koh­le­ofen mit Oli­ven­sauce und Gurke, und erklärt, was einen guten Küchen­chef ausmacht
  • Ein­fach nur essen! – Chris­toph Teu­ner ant­wor­tet auf Nathan Mhyr­volds Essay aus Effi­lee #18
  • Der Maul­ta­schen­held – Vin­cent Klinks Kampf gegen Tortentänzer-Poesie, aber auch gegen Pumuckl-Teller, Hochleistungs-Connaisseure, Hei­mat von der Stange und Maul­ta­schen mit Hum­mer und Ingwer
  • Drei Töpfe: Pilze – Ein Chi­nese, ein Japa­ner und eine Polin kochen Pilzgerichte
  • Eck­art Witzigmann-Preis – Fer­ran Adrià und Prince Charles sind Trä­ger des Eck­art Witzigmann-Preises. Und wer wird es die­ses Jahr?
28. Oktober 2011
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2 Kommentare

  1. Danny De Vino
    Erstellt am 4. November 2011 um 10:15 | Permanent-Link

    Wann erscheint die Aus­gabe #19 auf dem iPad?

    • Erstellt am 4. November 2011 um 11:31 | Permanent-Link

      Wir hof­fen heute noch, aber even­tu­ell kann es auch noch bis Anfang nächste Woche dau­ern, wir sind da lei­der auf die Schnel­lig­keit von Apple angewiesen.

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KNIGGE WEISS RAT

Schwächen sind menschlich

Ich bin Koch­lehr­ling in einem Restau­rant. Mein Chef hat für alles selt­same Regeln, das Geschirr muss nach einem kom­pli­zier­ten Sys­tem gespült, die Gewürze sol­len nach Far­ben sor­tiert wer­den. Das nervt, aber ich habe Angst, die Lehr­stelle zu ris­kie­ren, wenn ich die Regeln nicht befolge. Was kann ich tun?

»Es gibt eine Art Men­schen, die man wun­der­li­che Leute nennt. Sie sind nicht bös­ar­tig, sind nicht immer zän­kisch und mür­risch; aber man kann ihnen doch nicht leicht etwas ganz recht machen. Sie haben sich zum Bei­spiel an eine pedan­ti­sche Ord­nung gewöhnt, deren Regeln nicht jeder so wie sie im Kopfe hat […]. An die­ser Män­ner Gunst kann uns viel­leicht sehr viel gele­gen sein. Wenn dies letztre nun der Fall ist, so rate ich, in Din­gen von gerin­gem ­Belange […], sich ihnen gefäl­lig zu bezei­gen. Andre aber, mit denen wir wei­ter in kei­nem Ver­hält­nisse ste­hen, lasse man, inso­fern sie übri­gens brave Män­ner sind, bei ihrer Weise und ver­gesse nicht, daß wir alle unsre Schwach­hei­ten haben, die man brü­der­lich ertra­gen muß.«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


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