Eigener Herd

Countdown Punch

40 ml Brandy de Jerez, 30 ml fri­scher Zitronensaft, 20 ml Zucker­si­rup, 1 Sprit­zer Ango­s­tura Bitter, 50 ml Cham­pa­gner Alle Zuta­ten außer dem Cham­pa­gner mit Eis­wür­feln kräf­tig shaken und in das Gäste­glas geben. Mit Cham­pa­gner auf­gießen und mit Früch­ten garnieren.

Die Nudel

Stammt das Wort vom Knödel oder vom ludel ab? Egal, Hauptsache, die Nudel schmeckt.

Einfach nur Eier

Beim Eier kochen oder braten kann man vieles falsch machen. Man kann es aber auch richtig machen. Ein Experiment:

Gans im Fett

Statt in den Ofen stecken wir die Gans in einen Topf mit heißem Fett. Der Vorteil: Statt mehrerer Stunden braucht sie 45 bis 50 Minuten, um gar zu werden, und man braucht keine Angst zu haben, dass sie austrocknet. ­Einige Vorsichtsmaßnahmen sollte man allerdings beachten.

Gib mir fünf Nudelköche

Nudeln gehen immer. Da wir nicht immer alles allein machen wollen, haben wir Gäste eingeladen, die zeigen, was aus Mehl, Wasser und Ei (und einer Geheimzutat) alles werden kann: einen Praktikanten, einen Foodstylisten, eine Bloggerin und eine Künstlerin.

Kartoffeln essen

Vijay Sapre hat sich ausführlich mit der Kartoffel beschäftigt und aus ihr ein feines Püree zubereitet

Kochkurs: Oktopus

Oktopus kann wunderbar weiterverarbeitet werden, zum Beispiel kurz gebraten mit verschiedenen Gemüse.

Marzipan aus Bohnen, Crêpes aus Linsen, Fritten aus Kichererbsen

Aus Hülsenfrüchten kann man viel mehr herstellen als Suppe und Eintopf. Vijay Sapre hat drei spannende Rezepte getestet.

Mehr Geschmack durch weniger Hitze

Wie man einen Klassiker, Bœuf Bourgignon, mit Niedertemperatur zu neuer Größe führt.

Nachdenken über die Ente

Wie entsteht ein Rezept? Durch Praxisversuche oder theoretische Überlegungen?

KNIGGE WEISS RAT

Der Schwätzer

Mein Chef hat mich und einige ­Kol­le­gen zu sei­nem berüch­tig­ten Gän­sees­sen ein­ge­la­den. Ich habe gehört, das ist eine furcht­bar öde Ver­an­stal­tung, denn wenn mein Chef redet, redet kein ande­rer, und eigent­lich redet mein Chef immer, aber es wäre sehr unhöf­lich, nicht zu erschei­nen. Was soll ich tun?

»Öfters sind wir in dem Falle, dass uns durch Gesprä­che Lan­ge­weile gemacht wird. Ver­nunft, Vorsichtig­keit und Men­schen­liebe gebie­ten uns dann, wenn nun ein­mal nicht aus­zu­wei­chen ist, Geduld zu fas­sen und nicht durch belei­di­gen­des Betra­gen unsern Über­druß zu erken­nen zu geben. Man kann ja, je see­len­lo­ser das Gespräch und je geschwät­zi­ger der Mann ist, um desto freier neben­her an andre Dinge den­ken; und wäre auch das nicht – ei nun! es geht im mensch­li­chen Leben so man­che ver­träumte Stunde ver­lo­ren! Ist man denn nicht einige Auf­op­fe­rung der Gesell­schaft schul­dig, mit wel­cher man umgeht?«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


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Die beste Frage wird im nächsten Heft beantwortet.