Kantine

Kantine des Monats: Finanzbehörde Hamburg

Text & Foto Serge Gorodish Die Finanzbehörde Hamburg hat eine fast achthundertjährige Geschichte und eine Kantine, die danach riecht. Hier findet sich der grandiose Tiefpunkt aller bisher besuchten Kantinen. Dabei wäre die Ausgangslage im klassizistischen Prunkbau mit Paternoster in zentraler Lage am Hamburger Gänsemarkt zwischen Behörden, Kreativen und Einzelhändlern eigentlich gut. Aber das Gegenteil ist […]

Kantine des Monats: Hamm AG

Die Einrichtung ist hell und freundlich, an den Wänden hängen schöne, auf Leinwand gezogene Fotos: die Kantine der Hamm AG.

Kantine des Monats: Liebherr India, Pune

Das Essen wird täg­lich mit dem Mofa frisch ange­lie­fert und dann auf zwei wacke­li­gen Tischen ange­rich­tet.

Kantine des Monats: Rational

ort gibt es für Gäste gedeckte Tische mit Service sowie eine Versuchs- und Schulungsküche. Die Köche arbeiten in tadelloser Montur mit Mützen wie bei Paul Bocuse

Kantine des Monats: Stadtreinigung Hamburg

Die Abfuhr von Müll ist heute nur noch ein Standbein von mehreren.

Kantine des Monats: Brainlab München

Gekocht wird von gelernten Köchen direkt vor den Mitarbeitern. Alles wird frisch angerichtet, wirkt kreativ und gesund.

Kantine des Monats: Caterpillar Marine Kiel

Meutereien erlebt Herr Grossgelb deswegen auch heute noch, man nennt das dann innere Kündigung.

Kantine des Monats: Drägerwerk Lübeck

Für Dräger steht 2012 eine kulinarische Weltreise auf dem Programm.

Kantine des Monats: Fagus-Grecon-Kantine, Alfeld

Das Essen ist ehrlich, was hier als Lob zu verstehen ist.

Kantine des Monats: Gebrüder Heinemann

Diese Leistung für die Mitarbeiter über die Zeit, gegen den Mainstream und auch durch Krisen aufrechtzuerhalten, verdient einen Orden – den der Hanseat natürlich ablehnen würde.

KNIGGE WEISS RAT

Der Schwätzer

Mein Chef hat mich und einige ­Kollegen zu seinem berüchtigten Gänseessen eingeladen. Ich habe gehört, das ist eine furchtbar öde Veranstaltung, denn wenn mein Chef redet, redet kein anderer, und eigentlich redet mein Chef immer, aber es wäre sehr unhöflich, nicht zu erscheinen. Was soll ich tun?

»Öfters sind wir in dem Falle, dass uns durch Gespräche Langeweile gemacht wird. Vernunft, Vorsichtig­keit und Menschenliebe gebieten uns dann, wenn nun einmal nicht auszuweichen ist, Geduld zu fassen und nicht durch beleidigendes Betragen unsern Überdruß zu erkennen zu geben. Man kann ja, je seelenloser das Gespräch und je geschwätziger der Mann ist, um desto freier neben­her an andre Dinge denken; und wäre auch das nicht – ei nun! es geht im menschlichen Leben so manche verträumte Stunde verloren! Ist man denn nicht einige Aufopferung der Gesellschaft schuldig, mit welcher man umgeht?«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


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Die beste Frage wird im nächsten Heft beantwortet.