Deutschstunde

Herrn Paulsens Deutschstunde: Blaue Zipfel

Was der Fußball mit den blauen Zipfeln zu tun hat.

Herrn Paulsens Deutschstunde: Currywurst

Hamburger? Berliner? Oder doch einfach nur eine Curry mit Pommes?

Herrn Paulsens Deutschstunde: Döner Kebab

Die Stadt schien nur aus Löchern zu beste­hen, gerahmt von schie­fen Bau­zäu­nen, alles war grau. Bestän­dig blies ein ste­chend kal­ter Wind, „aus Russ­land“ mun­kel­ten die, die hier schon län­ger leb­ten, über­wie­gend Schwa­ben. Ich zog nach Zivil­dienst und Mau­er­fall eben­falls aus dem Schwä­bi­schen nach Ber­lin – ein­fach, weil man das damals so machte. Wollte man etwas [...]

Herrn Paulsens Deutschstunde: Grosser Hans

Die Groß­el­tern mei­ner Frau haben mich adop­tiert. Es sind tolle Groß­el­tern, sie sehen aus wie Groß­el­tern und sie schen­ken mir, ohne zu Fra­gen, Liebe und Aner­ken­nung. Und Socken und Geld. Echte Groß­el­tern. Meine eige­nen sind so früh gestor­ben, erschöpft von zwei Krie­gen, als ich zu jung war, um mich für Koch­re­zepte zu inter­es­sie­ren. Meine neue [...]

Herrn Paulsens Deutschstunde: Kässpätzle

Spätz­le­scha­ben funk­tio­niert nicht wie Fahr­rad­fah­ren, Spätz­le­scha­ben, so rich­tig per Hand vom Brett, das ver­lernt man, stelle ich fest. Durch den auf­stei­gen­den Was­ser­dampf bli­cke ich sor­gen­voll ins Sie­de­was­ser, ein mit Teig ver­schmier­tes Früh­stücks­brett­chen in der einen, einen kleb­ri­gen Teig­scha­ber in der ande­ren Hand. Da tau­chen die ers­ten Ergeb­nisse mei­ner Bemü­hun­gen auf, stei­gen tru­delnd an die Was­ser­ober­flä­che, [...]

Herrn Paulsens Deutschstunde: Toast Hawaii

Der Muff der frühen Jahre - überbacken und bildhübsch garniert.

Toast Hawaii

Herr Paulsen kochte in seiner Deutschstunde diesmal das Toast Hawaii.

KNIGGE WEISS RAT

Der Schwätzer

Mein Chef hat mich und einige ­Kol­le­gen zu sei­nem berüch­tig­ten Gän­sees­sen ein­ge­la­den. Ich habe gehört, das ist eine furcht­bar öde Ver­an­stal­tung, denn wenn mein Chef redet, redet kein ande­rer, und eigent­lich redet mein Chef immer, aber es wäre sehr unhöf­lich, nicht zu erschei­nen. Was soll ich tun?

»Öfters sind wir in dem Falle, dass uns durch Gesprä­che Lan­ge­weile gemacht wird. Ver­nunft, Vorsichtig­keit und Men­schen­liebe gebie­ten uns dann, wenn nun ein­mal nicht aus­zu­wei­chen ist, Geduld zu fas­sen und nicht durch belei­di­gen­des Betra­gen unsern Über­druß zu erken­nen zu geben. Man kann ja, je see­len­lo­ser das Gespräch und je geschwät­zi­ger der Mann ist, um desto freier neben­her an andre Dinge den­ken; und wäre auch das nicht – ei nun! es geht im mensch­li­chen Leben so man­che ver­träumte Stunde ver­lo­ren! Ist man denn nicht einige Auf­op­fe­rung der Gesell­schaft schul­dig, mit wel­cher man umgeht?«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


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Die beste Frage wird im nächsten Heft beantwortet.

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