Geschichten

A dash of Rye and a hunk of Abalone

Seeohren, wie Abalone auf Deutsch heißen, sind bei uns eher eine exotische Delikatesse, nicht aber in Kalifornien

Alexander Gold, 37, Schwaben, kocht Maultaschen

Alexander Gold lebt zwar in Hamburg, kocht aber trotzdem sehr gerne schwäbisch - zum Beispiel Maultaschen

Ali Malek, 47, Iran, kocht Abguscht

Gut kochen muss nicht teuer sein, sagt Ali Malek. Man muss nur die richtigen Zutaten wählen

Alles Müll?

Täglich landen in Deutschlands Supermärkten Tausende Tonnen essbarer Lebensmittel im Müll. Sie sind nicht mehr schön, nicht mehr frisch genug fürs Ladenregal. Doch wer sie wieder aus dem Müll holt, um sich davon zu ernähren, macht sich strafbar

Alles weiß, oder was?

Schwarz oder mit Milch? Falsch. Latte oder Cappuccino, das ist hier die Frage, denn längst hat der Milchschaum die Welt erobert. Ist das der Tod des Kaffees?

Alles wird gut, danke, EU!

Wie sich die neuen EU-Gesetze auf das Lebensmittelhandwerk auswirken

Als der Schnaps nach Hause zu seiner Mutter fand

Wer Kristian Ditlev Jensen gute Geschichten erzählt, bekommt von ihm das Essen bezahlt. Diesmal: Ole Knudsen, Experte für Cocktails

Am besten sind Reste!

Es gibt noch andere Aufbewahrungsorte als den Kühlschrank ...

Angetütert durch den Nachmittag

Zu Frühlingsgefühlen gehören fruchtige Kuchen und leiche Weine.

Anu Haase, 38, Finnland, kocht Lihapyörykät

Bei Ikea heißen die Hackbällchen Köttbullar, sind aber bei weitem nicht so lecker.

KNIGGE WEISS RAT

Der Schwätzer

Mein Chef hat mich und einige ­Kol­le­gen zu sei­nem berüch­tig­ten Gän­sees­sen ein­ge­la­den. Ich habe gehört, das ist eine furcht­bar öde Ver­an­stal­tung, denn wenn mein Chef redet, redet kein ande­rer, und eigent­lich redet mein Chef immer, aber es wäre sehr unhöf­lich, nicht zu erschei­nen. Was soll ich tun?

»Öfters sind wir in dem Falle, dass uns durch Gesprä­che Lan­ge­weile gemacht wird. Ver­nunft, Vorsichtig­keit und Men­schen­liebe gebie­ten uns dann, wenn nun ein­mal nicht aus­zu­wei­chen ist, Geduld zu fas­sen und nicht durch belei­di­gen­des Betra­gen unsern Über­druß zu erken­nen zu geben. Man kann ja, je see­len­lo­ser das Gespräch und je geschwät­zi­ger der Mann ist, um desto freier neben­her an andre Dinge den­ken; und wäre auch das nicht – ei nun! es geht im mensch­li­chen Leben so man­che ver­träumte Stunde ver­lo­ren! Ist man denn nicht einige Auf­op­fe­rung der Gesell­schaft schul­dig, mit wel­cher man umgeht?«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


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Die beste Frage wird im nächsten Heft beantwortet.