Menschen

Alte Schule

Knut Günther liebt Geschichtsträchtiges, und er liebt das Essen. In einem Museum will er beides vereinen

Am Anfang waren Erbsen, am Ende sind Erbsen

Kurkiewicz war Kulturoffizier der Grenztruppen der DDR, Taxifahrer und Musiker. Heute ist er Suppenverkäufer. Sein Spezialgebiet: Suppe aus Erbsen.

Andreas Frischhut: Fett macht Froh

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen steht auf einer Tafel an der Wand. Dass Andreas Frischhut dem Spruch von Oscar Wilde folgt und, wie er behauptet, jeden Tag eine Schmalznudel oder Rohrnudel, einen Striezel oder Krapfen isst, ist schwer vorstellbar.

Angelo Gaja

Behutsam und kompromisslos

Auch Statisten wollen gutes Essen

Peter und Helmut Müller bekommen jedes Filmteam satt

Auf dem Magazin-Trip

Eckhard Voß ist fanatischer Zeitschriftensammler und Herausgeber. Mit Mohltied will er seine Liebe zu Magazinen und zur Ostseefjord-Schlei-Region vereinen

Billy Wagner — Der Überzeugungstäter

Text & Foto: Vijay Sapre Gebo­ren wurde er 1981 in Mitt­weida bei Karl-Marx-Stadt, dem heu­ti­gen Chem­nitz. Billy ist übri­gens kein Spitz­name, er heißt wirk­lich so. Seine Groß­el­tern und Eltern waren schon Gas­tro­no­men, das Kind wächst in der Wirt­schaft auf, wird, damit es was lernt, ins Inter­nat geschickt, kehrt zurück und macht eine Lehre im Her­zog­spark in […]

Brief aus Neufundland: Saint John’s

Unsere Autorin hat getauscht – ein Sauerteigbrot gegen einen Robbeneintopf

Christian Romanowski: Der Messermann

Es ist sicher nicht das erste Mal, dass das Leben eine Erfolgs­story schreibt, die einen schmun­zeln lässt. Der Start­schuss für das Lebens­werk von Chris­tian Roma­now­ski, dem Betrei­ber von Kochmesser.de, kam jeden­falls von sei­nem ärgs­ten Feind und Nei­der: dem Indus­trie­ver­band Schneid­wa­ren in Solingen. Aber die Geschichte eines der nütz­lichs­ten Küchen­hel­fers der geho­be­nen Gas­tro­no­mie ver­dient es, der […]

Da gift dat wat!

Bartender, Mixologe oder Barkeeper – Eyck Thormann sind diese Begrifflichkeiten einerlei. Für sich wählt der gebürtige Ostwestfale schlicht die Bezeichnung „Barkeeper“ und fährt verdammt gut damit.

KNIGGE WEISS RAT

Der Schwätzer

Mein Chef hat mich und einige ­Kol­le­gen zu sei­nem berüch­tig­ten Gän­sees­sen ein­ge­la­den. Ich habe gehört, das ist eine furcht­bar öde Ver­an­stal­tung, denn wenn mein Chef redet, redet kein ande­rer, und eigent­lich redet mein Chef immer, aber es wäre sehr unhöf­lich, nicht zu erschei­nen. Was soll ich tun?

»Öfters sind wir in dem Falle, dass uns durch Gesprä­che Lan­ge­weile gemacht wird. Ver­nunft, Vorsichtig­keit und Men­schen­liebe gebie­ten uns dann, wenn nun ein­mal nicht aus­zu­wei­chen ist, Geduld zu fas­sen und nicht durch belei­di­gen­des Betra­gen unsern Über­druß zu erken­nen zu geben. Man kann ja, je see­len­lo­ser das Gespräch und je geschwät­zi­ger der Mann ist, um desto freier neben­her an andre Dinge den­ken; und wäre auch das nicht – ei nun! es geht im mensch­li­chen Leben so man­che ver­träumte Stunde ver­lo­ren! Ist man denn nicht einige Auf­op­fe­rung der Gesell­schaft schul­dig, mit wel­cher man umgeht?«

Adolph Freiherr Knigge:
Über den Umgang mit Menschen


Haben Sie ein Problem?
Freiherr Knigge weiß Rat!
Schreiben Sie ihm einfach eine
E-Mail: Knigge@effilee.de

Die beste Frage wird im nächsten Heft beantwortet.