Gewinnspiel

Das kann doch nicht wahr sein!

Tor­ten und Pies ver­sü­ßen die Kaf­fee­ta­fel, doch ursprüng­lich bezeich­ne­ten sie herz­hafte Pas­te­ten, die mit Fisch oder Fleisch gefüllt waren. Für noch mehr Ver­wir­rung könn­ten die fol­gen­den zehn Aus­sa­gen sor­gen, denn eine von ihnen ist frei erfun­den. Welche?

Foto: Astrid Grosser

  1. Die alten Ägyp­ter berei­te­ten aus Brot­teig runde fla­che Kuchen, die sie vor dem Backen mit Nüs­sen, Früch­ten und Honig füllten.
  2. Die alten Grie­chen umman­tel­ten Fleisch mit einem Teig, damit es beim Backen nicht austrocknete.
  3. In mit­tel­al­ter­li­chen Eng­land wur­den sol­che Zube­rei­tun­gen als cof­fyn bezeich­net, im Sinne von Kas­ten bevor das Wort die heu­tige Bedeu­tung Sarg erhielt.
  4. Anfangs diente der Teig als Back­form sowie zur Auf­be­wah­rung des gegar­ten Flei­sches und wurde nicht mitgegessen.
  5. Ver­mut­lich hat Pie den sel­ben Wort­stamm wie mag­pie – Els­ter, die ihr Nest mit aller­lei Bun­tem und Schö­nem schmückt.
  6. In Deutsch­land wur­den herz­hafte Pas­te­ten noch bis ins 19. Jahr­hun­dert als Torte bezeichnet.
  7. Cob­b­ler und Crum­ble sind Unter­ar­ten der heute vor allem in Eng­land und den USA belieb­ten Pies.
  8. Bis zur Gewin­nung des Rüben­zu­ckers im 19. Jahr­hun­dert war Rohr­zu­cker ein teu­res Luxus­pro­dukt, das in Apo­the­ken gehan­delt wurde und den Rei­chen vor­be­hal­ten war.
  9. Der Begriff Kon­di­tor stammt ver­mut­lich von con­dire – dem Wür­zen und Zube­rei­ten von ein­ge­mach­ten Früchten.
  10. Das beheiz­bare Kon­di­tor­mes­ser wurde am 21. Januar 1988 zum Patent angemeldet.

Unter allen rich­ti­gen Ein­sen­dun­gen ver­lo­sen wir zwei Kaf­fee­ge­de­cke des fran­zö­si­schen Kera­mik­her­stel­lers Emile Henry in Wert von je ca. 280 Euro. Das Set besteht aus 12 Espres­so­tas­sen und 12 Des­sert­tel­lern in den Far­ben Feige, Nou­gat­weiß und Apfel­grün. Als High­light gibt es eine Kuchen­form in Feige und eine Ser­vier­schale in Nou­gat­weiß dazu. Die hoch­wer­tige Kera­mik ver­teilt die Hitze beson­ders gleich­mä­ßig und hält Tem­pe­ra­tu­ren von –20 bis +250 Grad stand.

Foto: Her­stel­ler

Die Lösung schi­cken Sie bitte per Post an: Effi­lee GmbH,
Hos­pi­tal­straße 92, 22767 Ham­burg oder über unser Kon­takt­for­mu­lar, Stich­wort: Gewinnspiel

Ein­sen­de­schluss ist der 30.7.2012. Eine Bar­aus­zah­lung des Gewinns ist nicht mög­lich. Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen. Die Auf­lö­sung und der Gewin­ner wer­den im nächs­ten Heft bekannt gegeben.

Die rich­tige Lösung des Gewinn­spiels in Effi­lee #20 war Num­mer 6. Gewon­nen hat Julia Hoff­mann, Berlin.

Die nächste Effi­lee erscheint am 24. August 2012

11. Juni 2012
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4 Kommentare

  1. Karen Sapre
    Am 11. Juni 2012 um 14:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Rich­tig schwer! Das weiss doch keiner.

  2. Maja
    Am 11. Juni 2012 um 21:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nach aus­gie­bi­gem Goo­geln hab ich gefrun­den, dass ALLES rich­tig zu sein scheint. Grü­bel, grü­bel und studier!

  3. Heike Kühn
    Am 23. Juli 2012 um 12:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    10.Das beheiz­bare Kon­di­tor­mes­ser wurde am 21. Januar 1988 zum Patent angemeldet.

  4. Edel
    Am 1. August 2012 um 22:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Lösung: Nr. 5 :) )

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